Bauanleitung für eine Gesteck-Schale aus Holz
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Es gibt Dinge, die fehlen einfach immer mal wieder, wenn man Sie braucht. Aber man braucht sie selten, und deshalb denkt man bei möglichen Gelegenheiten einfach nicht daran, diese Dinge zu beschaffen. Und außerdem passen die im Handel angebotenen Produkte nie wirklich richtig. Also stellt man sich solche Dinge am besten selbst her. Zu diesen Dingen gehört auch eine geeignete Unterlage für rechteckige Feucht-Gestecke. Solche Gestecke, wie sie auch gerne im Advent hergestellt werden, nutzen wasserspeichernde Steck-Schwämme als Trägermaterial, die die verarbeiteten Zweige, Moose und sonstigen grünen Pflanzenteile über längere Zeit frisch halten. Die Unterlage für ein solches Gesteck muß also unempfindlich gegen Feuchtigkeit sein, weshalb das für die Gesteck-Schale verwendete Holz wirkungsvoll vor eindringendem Wasser geschützt werden muß. Mit Hilfe einer alten handwerklichen Technik, ist das ganz einfach.
Weitere Adventsdekorationen, die auch mit wenig Aufwand gebastelt werden können, finden Sie in der Bauanleitung für einen Baumstamm-Nikolaus und der Bauanleitung für einen Türsteher-Nikolaus. Und mit unserer Adventskalender-Bauanleitung fertigen Sie an einem Nachmittag einen Dauer-Adventskalender in Tannenbaumform, an dem Sie und Ihre Kinder viel Freude haben werden.
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| Schwierigkeitsgrad: |
einfach |
Dauer: |
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| Verwendungsort: |
Wohnzimmer |
Preis: |
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| Verwendungszweck: |
Deko |
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Materialliste: Angegeben ist hier der Materialbedarf für die Herstellung der in der Fotoserie gezeigten Gesteck-Schale aus Holz mit einer Länge von 48, und einer Breite von 20 Zentimetern. Für andere Baumaße differiert der Materialbedarf eventuell. Materialien für eine weitere, individuelle Ausgestaltung sind hier nicht berücksichtigt.
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| Pos. |
Stk. |
Bezeichnung |
Länge (mm) |
Breite (mm) |
Stärke (mm) |
Material |
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| 1 |
2 |
Schalen-Korpus |
480 |
200 |
18 |
Leimholz Buche |
Kleinteile, Verbindungselemente und Hilfsmittel |
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Farbgebung/Versiegelung |
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Pigmentiertes Holzwachs |
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Benötigte Werkzeuge:
Die folgenden Hand- und Elektrowerkzeuge benötigen Sie zum Bau Ihrer Gesteck-Schale aus Holz. Die als minimal gekennzeichneten Werkzeuge sind unbedingt erforderlich. Mit den als optimal oder optional gekennzeichneten Werkzeugen lassen sich einzelne Arbeitsschritte schneller oder komfortabler ausführen, sie sind aber nicht zwangsläufig zum Bau nötig. |
Werkzeugliste |
| Ausstattung |
Werkzeug /Maschine |
Verwendung |
Details |
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Elektrowerkzeuge, Werkzeugmaschinen und Zubehör dazu
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| minimal |
Pendelhub-Stichsäge |
Holz-Zuschnitt |
im Shop ansehen |
| minimal |
Holzsägeblatt für Stichsäge |
Holz-Zuschnitt |
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| optimal |
Handkreissäge/Tauchsäge |
Holz-Zuschnitt |
im Shop ansehen |
| minimal |
Oberfräse |
Kantenbearbeitung |
im Shop ansehen |
| minimal |
Hohlkehlfräser für Oberfräse |
Kantenbearbeitung |
im Shop ansehen |
| minimal |
Abplattfräser für Oberfräse |
Kantenbearbeitung |
im Shop ansehen |
| optimal |
Delta- oder Dreiecksschleifer |
Oberflächenbearbeitung |
im Shop ansehen |
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Handwerkzeuge, Meßgeräte, Hilfsmittel und Zubehör
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| minimal |
Schleifpapier 80/150/220 |
Bearbeitung von Oberflächen |
im Shop ansehen |
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Die Arbeitsschritte zum Bau der Gesteck-Schale aus Holz
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1. Schritt
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Schneiden Sie einen Holz-Rohling für die Gesteckschale in den gewünschten Abmaßen zurecht. Der präzise Holzzuschnitt sorgt nicht nur für winkelgerechte Bauteile, sondern erspart durch saubere und glatte Schnittkanten auch erhebliche Schleifarbeit. Wir beleuchten diese Thematik in der DIY-Anleitung für präzisen Holzzuschnitt ausführlich und zeigen Ihnen, mit welchen Elektrowerkzeugen und Hilfsmitteln Sie die gewünschten Ergebnisse erzielen. |
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2. Schritt
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Für eine sichere und bequeme Bearbeitung des Rohlings mit der Oberfräse wird dieser auf dem Werktisch zwischen Hilfsplatten gleicher Materialstärke auf allen vier Seiten fixiert. Dann wird der Bereich der Schale, der ausgefräst werden soll vermessen und markiert. Dabei ist jeweils die Breite des gewünschten Randes der Schale zu berücksichtigen. In den erforderlichen Abständen vom Rand des verwendeten Fräsers bis zum Rand der Oberfräse werden danach mit Schraubzwingen umlaufend Führungsleisten auf den Hilfsplatten fixiert. |
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3. Schritt
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Im ersten Fräsvorgang wird entlang der Führungsleisten eine umlaufende Hohlkehle erzeugt, die den Rand der Ausfräsung darstellt. Die Frästiefe sollte etwa der Hälfte der Materialstärke entsprechen. Verwenden Sie dazu einen Hohlkehlfräser ohne Anlaufzapfen mit einem Durchmesser von ca. 20 Millimeter. Setzen Sie die Oberfräse mit mittlerer Drehzahl in der Mitte der Ausfräsung auf, und führen Sie sie bis zum Anschlag am Rand, um die umlaufende Fräsung vorzunehmen. |
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4. Schritt
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Der im Bereich der Ausfräsung nun noch verbliebene Holzanteil wird mit gleicher Frästiefe, allerdings mit einem planen Nutfräser möglichst großen Durchmessers schrittweise ausgefräst, bis ein einheitliches Boden-Niveau erreicht wurde. Führen Sie dazu die Oberfräse von der Mitte ausgehend zum Rand hin, um stets eine ausreichende Auflagefläche für die Fräse zu haben. Die erzeugte Fläche wird mit einem Delta-Schleifer oder dem Multimaster, und Schleifmittel grober Körnung geglättet. |
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5. Schritt
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Für die weitere Bearbeitung der Schale wird diese aus ihrer Fixierung gelöst. Auf der Unterseite wird mit einem Hohlkehlfräser mit Anlaufkugellager, oder besser noch mit einem Abplattfräser mit großem Radius, umlaufend eine Randfräsung in Form einer Kehle vorgenommen, deren Tiefe auch wieder etwa der halben Materialstärke entsprechen sollte. Nach der erfolgten Formgebung wird die gesamte Schale mit mittlerer Körnung geglättet. |
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6. Schritt
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Die abschließende Oberflächenbearbeitung läßt sich mit dem Multimaster ebenfalls hervorragend ausführen. Nach einem Feinschliff mit der Körnung 240 wird die Schale für ca. 10 Minuten im Backofen bei 60 bis 70 Grad erhitzt. Mit der Filz-Polierscheibe und mittlerer Schwingzahl wird dann pigmentiertes Holzwachs gleichmäßig in die Holzoberfläche eingearbeitet bis ein einheitlicher Farbton erreicht ist. Tragen Sie besonders im Bereich der Ausfräsung das Wachs großzügig auf, um das Holz gut zu versiegeln und so gegen Feuchtigkeit zu schützen. Alternativ kann auch ein Baumwolltuch und zum polieren eine Schuhputzbürste verwendet werden. Arbeiten Sie dabei möglichst zügig, bevor das Holz wieder abkühlt, denn das erwärmte Holz vermag einen deutlich höheren Wachsanteil aufzunehmen. |
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7. Schritt
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Lassen Sie nach dieser Behandlung das Holz sich entspannen, am besten über Nacht. Die Poren des Holzes ziehen sich dabei wieder zusammen, die Faserstruktur glättet sich und das eingedrungene Wachs härtet aus. Danach können Sie die Schale noch einmal abschließend mit Bürste oder Filzscheibe polieren. Damit ist die Schale fertig und kann besteckt werden. Dazu werden Steckschwämme in ihren Abmaßen mit dem Messer zurecht geschnitten und mit Draht verbunden. |
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uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von DIY4you.
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